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Preisstabilität gehört zu den klassischen Zielen der Wirtschaftspolitik.

Um die Inflation zu messen und berechnen zu können wird ein sogenannter Warenkorb erstellt.

Wir haben einen "Sauerland-Jugendwarenkorb" zusammengestellt.

In einen Warenkorb werden alle Artikel gepackt, die ein Haushalt verbraucht, dies nennt man auch repräsentative Güterauswahl. Da es aber unmöglich ist für alle Bereiche der Wirtschaft einen Warenkorb zusammenzustellen wird ein Warenkorb immer nur für ein so genanten Indexhaushalt erstellt. Es gibt verschiedene Indizes, wie zum Beispiel: private Haushalte, Bau, Industrie usw.

In dem jeweiligen Warenkorb werden dann alle Güter und Dienstleistungen erfasst, die verbraucht werden. Als nächstes sammelt man verschiedene Preise zu den einzelnen Artikeln, da ein Artikel nicht überall gleichviel kostet. Nach dem dies geschehen ist, errechnet man den Durchschnittspreis. Danach wird eine Gewichtung nach Verbrauch bestimmt. Mit dem dann der Durchschnittspreis multipliziert wird. Nun kann man alle Endpreise addieren und man erhält den Wert des Warenkorbes, beispielsweise für einen Monat. Diesen Monat oder dieses Jahr bezeichnen wir dann auch mit Basisjahr! Dieser Wert wird dann mit dem Wert des Warenkorbes des Folgejahres, auch Berichtsjahr genant, verglichen. Die Differenz dieser beiden Werte - in Prozent ausgedrückt - entspricht dann der Inflationsrate oder Teuerungsrate, also dem Verlust an Preisstabilität.

Sebastian Rüßmann HH12f Mai 2002

 

Der Warenkorb - wofür zu gebrauchen?

Die Schüler der HH 12 d  bekamen in der VWL Stunde vom 31.04.03 ihren ausgearbeiteten Warenkorb und den Warenkorb der ehemaligen Mitschüler aus dem Jahre 2002 zurück. Dieser wurde mit Bewunderung und Enttäuschung betrachtet.

Der Warenkorb ist dazu da, um die Inflation und die Kaufkraft der Menschen oder hier speziell der Jugendlichen zu messen.

Ein solcher Warenkorb ist wie folgt aufgebaut:

1. Nahrungsmittel

2. Genussmittel

3. Bekleidung

4. Verkehr

5. Nachrichtenübermittlung

6. Freizeit / Kultur

7. Cafes, Restaurants & Kneipen

8. Verschiedene Dienstleistungen

Zu jeder dieser Warengruppen gehören verschiedene Produkte, die man mit drei verschiedenen Preisen versehen kann, denn ein Corny kostet nicht bei Famila dasselbe wie beim Combi, oder bei Plus. Diese drei Preise rechnet man zusammen und dividiert sie durch drei um den Durchschnittspreis zu bekommen.

Danach wird die Gewichtung nach Verbrauch bestimmt. Dies ist wichtig, denn diese Zahl sagt an, wie oft ich dieses Produkt in dem Monat bzw. Jahr in Anspruch genommen habe.

Mit dieser Zahl multipliziere ich den Durchschnittspreis um den Wert des Warenkorbs zu errechnen. Nun kann man alle Endpreise addieren und man erhält den Wert des Warenkorbes, beispielsweise für einen Monat.

Diesen Monat oder dieses Jahr bezeichnen wir dann auch mit Basisjahr! Dieser Wert wird dann mit dem Wert des Warenkorbes des Folgenjahres, auch Berichtsjahr genannt, verglichen.

Die Differenz dieser beiden Werte - in Prozent ausgedrückt - entspricht dann der Inflationsrate, also dem Verlust an Preisstabilität.

Warum haben die Schüler aber den Warenkorb mit Verwunderung und Enttäuschung betrachtet? Verwundert waren die Schüler weil:

sie im Vergleich 2003 nur 3,42 EUR mehr ausgaben als Ihre Mitschüler im Jahre 2002.

Weniger Geld für Nahrungsmittel, Freizeit, Kultur, Bekleidung und verschiedene Dienstleistungen ausgegeben wurde, aber mehr Geld für Genussmittel, Nachrichtenübermittlung und Verkehr.

Ein Schüler für den Monat Februar ein Einkommen von etwa 670,00 EUR haben müsste.

Enttäuscht waren Sie sicherlich, weil:

Viele Produkte teurer geworden sind, wie das Benzin oder das Handy. Es schon wieder zu einem Inflationswachstum gekommen ist.

Dies konnte man anhand dieses Warenkorbes sehr einfach sehen.

Wir sind sicherlich alle darauf gespannt, wie sich der Warenkorb im nächsten Jahr zu dem im heutigen Jahr verändern wird.

Jan Buchmann Klasse HH 12 D  Abschluss 2003

Bleibt nur eine Frage: Wie hoch war die Inflationsrate?