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Marktumfrage2000
Marktumfrage 2001

Die Marktumfrage 2000 ist in Excel-Diagrammen zu sehen

Die Marktumfrage 2001 ist für das Internet optimiert

Umfrage unter den Besuchern des Neheimer Wochenmarktes

Für die Marktumfrage 2000 wurden am 
 Mittwoch, dem 14. Juni 2000
465 Interviews durchgeführt und ausgewertet
von den Klassen der Höheren Handelsschule 12 c und 12 d
unter Anleitung von
Rolf Wachter und Rolf Mitzscherling

Für die Marktumfrage 2001 wurden am 
Samstag, dem 22. September 2001
267 Interviews durchgeführt und ausgewertet 
von der Höheren Handelsschule Klasse HH 12f

 

Worum geht es eigentlich?                        von Nils Sterenborg

Im VWL-Unterricht haben wir das Thema "Präferenzen auf dem unvollkommenen Markt" durchgenommen und am Beispiel des Wochenmarktes behandelt. Wir haben den Kunden des Wochenmarktes räumliche, zeitliche, sachliche und persönliche Präferenzen (=Vorzüge) unterstellt. Daraufhin haben wir einen Fragebogen erstellt, um auf dem Wochenmarkt in Neheim eine Umfrage zu machen mit der wir herausfinden konnten, inwiefern unserer Hypothese richtig ist.

Die Frage nach dem Wohnort bestätigt räumliche Präferenzen, denn mehr als die Hälfte der Besucher kommen aus der Stadtmitte von Neheim, knapp ein Drittel aus den Stadtteilen Bergheim, Bachum und Moosfelde.

Der Anteil der regelmäßigen Wochenmarktbesucher lag zum Befragungszeitpunkt bei 60%. Fast 3/4 der Befragten besucht den Wochenmarkt auch samstags, aber nur 1/3 der Befragten würde einen täglich stattfinden Wochenmarkt besuchen. Also: die Verbraucher haben zeitliche Präferenzen.

Fast die Hälfte der Befragten bezeichnete sich als Stammkunden. Dies ist ein Hinweis auf persönliche Präferenzen.

Nur 50% aller Befragten stellen Preisvergleiche an. Das lässt auf sachliche und persönliche Präferenzen schließen.

Fast alle Kunden (85%) vergleichen die Qualität der Ware, wiederum ein klares Zeichen für sachliche Präferenzen.

Als Hauptgrund für den Besuch des Wochenmarktes gab der größte Teil der Befragten (über 250) die Frische der Produkte an: abermals sachliche Präferenzen.

Das Ergebnis bestätigte unsere Annahme, dass die Besucher des Wochenmarktes sowohl sachliche, persönliche, räumliche und zeitliche Präferenzen haben.

 

 

Projektidee: Heidrun Peters  Heidrun Peters, Volkswirtschaftslehre, Lernt gemeinsam handeln! 2000, S.152f